Portfolio-Leasing

Leasing

Die eigene EDV leasen oder kaufen?

Wenn es um die Neuanschaffung von EDV-Systemen geht, kommen viele Unternehmen in Gewissenskonflikte. Soll ich wirklich leasen oder doch kaufen? Letztendlich ist diese Entscheidung von vielen persönlichen und auch unternehmenspolitischen Faktoren abhängig. Aber auch hier schreitet die Zeit voran und Aussagen wie “was ich kaufe, habe ich” und “wenn wir uns das nicht mehr leisten können”, sind nicht mehr zeitgemäß. Denn es geht bei einer Entscheidung für oder gegen Leasing mittlerweile um mehr, als um Liquidität oder um Besitzverhältnisse.

Vielmehr gehört das EDV-Leasing zu einer ganzheitlichen IT-Strategie, die wir bereits unter dem Punkt “Serviceverträge” beschrieben haben. Das Leasing sorgt gleichzeitig für feste und einplanbare Pro-Kopf-Kosten in Ihrem Unternehmen und für eine kontinuierliche Aktualität der EDV-Landschaft. Ähnlich wie beim Kfz-Kauf muss man berücksichtigen, dass bei einer Kaufentscheidung der Zeitpunkt der Neuinvestition deutlich weiter in die Zukunft gestreckt wird, als bei einem Objekt, das für beispielsweise 36 Monate geleast wird. Nimmt man jetzt hierzu die Information, dass der durchschnittliche Lebenszyklus eines EDV-Systems ca. 3-5 Jahre nicht überschreitet, macht hier eine Kaufentscheidung noch weniger Sinn, denn hier kommt dann zur Neuinvestition auch noch der Aufwand der Veräußerung der alten Systeme hinzu.

Welche Faktoren muss man beim EDV-Leasing berücksichtigen?

Der entscheidende Vorteil liegt in der geringen Kapitalbindung zu Beginn der Laufzeit: Im Gegensatz zur Barzahlung kauft der Nutzer nicht etwas und verbraucht es dann Stück für Stück, sondern er bezahlt mit der Leasingrate quasi eine monatliche Nutzungsgebühr für das Gut.

Im Vergleich zu einer Finanzierung – etwa durch die Hausbank – schneidet der Leasingvertrag in der Regel dadurch besser ab, dass der Leasinggeber die Gebrauchtgeräte nach Ende der Laufzeit weiterverwertet. Die dafür angesetzten Erträge senken die Leasingraten. Die örtliche Bank dagegen kann und will mit den abgeschriebenen Rechnern ihrer Kunden nichts anfangen.

Außerdem sind Leasingraten bilanziell betrachtet keine Schulden. Das heißt durch einen solchen Vertrag verschlechtert sich das Kreditrating des betreffenden Unternehmens nicht. In Zeiten strenger Basel II-Regeln gerade für Mittelständler ein wichtiger Aspekt. Prinzipiell haben Kunden die Möglichkeit, mit einem herstellernahen oder einem unabhängigen Leasingpartner zusammenzuarbeiten.

Folgende Punkte sind zusätzlich zu beachten:

  • Die Auswahl des richtigen Leasing-Modells ist entscheidend. Hier unterscheiden wir folgende Modelle:
    • Finanzierungsleasing mit Vollamortisation
      Beim Finanzierungsleasing mit Vollamortisation (VA) müssen die Leasingraten die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die Neben- und Finanzierungskosten sowie die Gewinnspanne des Leasinggebers abdecken. Während dieser Zeit kann der Leasingvertrag bei ordnungsgemäßer Vertragserfüllung beider Seiten nicht gekündigt werden. Nach der Grundmietzeit haben Unternehmer oft die Option, das Leasing-Objekt zu kaufen oder den Vertrag zu verlängern.
    • Finanzierungsleasing mit Teilamortisation
      Bei Leasingverträgen mit Teilamortisation (TA) ist das Leasinggut am Ende der Laufzeit nur teilweise abgezahlt, die Leasingraten decken während der Grundmietzeit also nur einen Teil der Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten des Leasinggebers ab. Der Restbuchwert, der am Ende übrig bleibt, wird meistens zu Beginn des Leasingverhältnisses im Vertrag festgehalten. Am Ende der Grundmietzeit wird das Objekt meistens an den Leasingnehmer oder einen Dritten verkauft. Manche Verträge mit Teilamortisation enthalten aber auch ein Andienungsrecht für die Leasinggesellschaft. Das bedeutet, dass der Kunde das Objekt zu einem vorher vereinbarten Preis kaufen muss, wenn der Leasinggeber das verlangt. Eine andere Variante ist der TA-Vertrag mit Mehrerlösbeteiligung. Hier verkauft die Leasing-Gesellschaft das Objekt am Ende und deckt daraus die noch ausstehenden Kosten. Reicht das Geld nicht, muss der Unternehmer den Rest zuzahlen. Ist Geld übrig, wird der Gewinn zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer aufgeteilt. Dabei wird oft vereinbart, dass der Leasinggeber 25 Prozent und der Leasingnehmer 75 Prozent erhält.
  • Die Auswahl der richtigen Laufzeit. Hierzu müssen Sie wissen, dass geleaste EDV nicht vor Ende der Laufzeit zurückgegeben werden kann, ohne erhebliche Kosten zu verursachen. Deswegen muss die Laufzeit richtig gewählt werden. Hier ist aus der Erfahrung bei unseren Kunden eine Laufzeit zwischen 36 und 60 Monaten richtig. Zudem muss die Erweiterbarkeit des Systems berücksichtigt werden. Damit gewährleistet ist, dass bei eventuell nicht vorhersehbaren Engpässen das Bestandssystem ohne Kompletttausch erweitert werden kann.
  • Die Laufzeit der Garantieleistungen der Hersteller bzw. der Service-Agreements und Softwarepflegeverträge für eingesetzte Software muss auf die gewählte Leasinglaufzeit angepasst sein. Was bringt Ihnen eine Leasingdauer von 48 Monaten, wenn der Server nur 36 Monate Herstellergarantie hat? Im Zweifel haben Sie 12 Monate einen defekten Server, den Sie nicht mehr benutzen können, weil der Hersteller für dieses Gerät keinen Support mehr leistet.
  • Soll der Dienstleistungsanteil mit geleast werden? Auch hier scheiden sich die Geister. Generell bieten viele Leasinggeber mittlerweile an, den anfallenden Dienstleistungsanteil mit in das Leasingobjekt aufzunehmen. Zu berücksichtigen hierbei ist allerdings, dass bei einer eventuellen prozentualen Summe für den Erwerb des Objektes nach Leasingende hierbei dann die im Vorfeld geleistete Arbeitszeit mit ausgelöst werden muss.

Wie ist der genaue Ablauf, wenn ich leasen will?

Ganz einfach! Sprechen Sie mit uns. Ein Hinweis darauf, dass die von uns angebotene Hard- und Software nebst Dienstleistung geleast werden soll reicht und wir setzen die Konditionen für Ihr Leasing einfach in das Angebot ein. Generell haben Sie verschiedene Möglichkeiten, das Leasing dann zu beantragen.

  • Wir können die Arbeit für Sie erledigen. D.h. wir stellen den Leasingantrag für Sie beim Leasinggeber und erledigen die Bürokratie. Das Ergebnis für Sie ist ein zur Unterschrift fertiger Leasingvertrag, der durch Sie unterzeichnet wird. Alles Weitere erledigen wir. Hier arbeiten wir mit der Firma GRENKE in Düsseldorf zusammen, die sich auf das Thema EDV-Leasing spezialisiert hat und die sich durch Ihre große Flexibilität auszeichnet.

  • NUR BEI GRENKE! Leasing bei GRENKE hat außerdem noch mehr Vorteile. Denn für Ihre über Leasing finanzierten Neuanschaffungen können Sie ab sofort bundesweit Fördermittel in Anspruch nehmen. Und das wie immer ganz unkompliziert. Wie das funktioniert? Hier erfahren Sie mehr über unsere Mittelstandsförderung. Schauen Sie doch mal rein. Es lohnt sich.
  • Sie können selbst den passenden Leasingvertrag für Sie finden, z. B. bei Ihrer Hausbank. Oder vielleicht haben Sie ja bereits einen Rahmenvertrag bei einem anderen Leasinggeber. Kein Problem für uns. Wir setzen uns mit Ihrem Wunschleasingegeber gerne in Verbindung und regeln alle nötigen Formalitäten.

Was sind die nächsten Schritte?

Wir helfen Ihnen gerne weiter, wenn Sie Fragen zum Thema Leasing haben. Sprechen Sie uns einfach an. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier. Wir hoffen, dass wir mit unseren Erklärungen dafür Sorge getragen haben, Sie davon zu überzeugen, dass eine kontinuierlich gedachte EDV-Strategie nicht mehr Geld kostet, sondern das Thema EDV an die Stelle hebt, wo es zeitgemäß hingehört.