Risiken öffentlicher WLANs

Ungesicherte öffentliche WLAN-Hotspots von Restaurants, Flughäfen oder Einzelhandelsgeschäften bergen für viele Unternehmen Sicherheitsrisiken. Denn die meisten Mitarbeiter – laut einer Kaspersky-Studie, drei Viertel aller befragten Mitarbeiter – nutzen öffentliche WLANs, um auf Dienstreise bequem mobil arbeiten zu können.

Nur ein Viertel der Befragten gab an, dass sie auf Dienstreisen die sichere VPN-Verbindung ihrer mobilen Endgeräte nutzen, wenn Sie über öffentliche WLANs online gehen. Der Rest tut dies nicht und kontrolliert darüber hinaus nicht, ob es sich um gesicherte oder ungesicherte Netzwerke handelt. Hierdurch steigt für Firmen deutlich das Sicherheitsrisiko für das gesamte Unternehmensnetzwerk.

Für Hacker sind öffentliche WLANs attraktiv, da diese von der breiten Öffentlichkeit genutzt werden: Zum einen ist keine Authentifizierung erforderlich, um eine Verbindung zum Netzwerk herzustellen. Hierdurch erhalten Hacker nahezu uneingeschränkten Zugriff auf ungesicherte Geräte und können unternehmenskritische Daten abschöpfen. Zum anderen nutzen die Internetkriminellen ungesicherte Verbindungen zur Verbreitung von Schadsoftware, die Viren und Trojaner ins Unternehmensnetzwerk einschleusen können.

Bei öffentlichen WLANs gilt es stets vorsichtig zu sein. Aus diesem Grund sollten Mitarbeiter auf ihren Endgeräten stets die aktuellste Anti-Virus-Lösung installiert haben und wenn möglich nur über ihre eigene sichere VPN-Verbindung online gehen. Außerdem sollte die automatische Datenfreigabe auf ihren Geräten deaktiviert werden. Dies geschieht je nach Betriebssystem über die Systemeinstellungen.

Weitere Informationen über die Kaspersky-Studie zur Internetnutzung im Ausland sind unter folgenden Link nachzulesen: https://blog.kaspersky.com/kaspersky-lab-international-travel-report/

Quelle: blog.kaspersky.com, kaspersky.com/de/internet-security-center/internet-safety/public-wifi-risks