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So vermeiden Sie Risiken und Kostenfalle: Was das Support-Ende für Windows 2016 für Ihr Unternehmen jetzt bedeutet

Microsoft stellt Support für Windows-Versionen aus 2016 ein: Was jetzt zu tun ist

Das Ende des Supports: Diese Versionen sind betroffen

In Unternehmen und Organisationen laufen häufig Betriebssysteme, die bereits einige Jahre alt sind. Nun ist es amtlich: Microsoft stellt den Support für verschiedene Windows-Versionen aus dem Jahr 2016 ein. Betroffen sind insbesondere Windows 10 Enterprise 2016 LTSB, Windows 10 IoT Enterprise 2016 LTSB und Windows Server 2016. Nach Ablauf des offiziellen Supports werden keine regulären Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen oder technischer Support mehr bereitgestellt. Das Support-Ende für die jeweiligen Versionen ist auf folgende Termine datiert:

  • Windows 10 Enterprise 2016 LTSB & IoT Enterprise 2016 LTSB: Support bis zum 13. Oktober 2026
  • Windows Server 2016: Letztes Update am 12. Januar 2027

Ab diesen Daten werden potenzielle Sicherheitslücken nicht mehr durch Microsoft geschlossen. Für Unternehmen, deren Infrastruktur darauf basiert, kann das erhebliche Risiken für die IT-Sicherheit bedeuten.

Erweiterte Sicherheitsupdates (ESU): Ein Ausweg mit Einschränkungen

Für alle, die mehr Zeit für die Migration oder Umstellung benötigen, bietet Microsoft die sogenannten „Erweiterten Sicherheitsupdates“ (ESU) an. Über dieses kostenpflichtige Programm lassen sich noch bis zu drei Jahre lang monatliche Sicherheitsupdates beziehen. Wichtig zu wissen: Es werden hierbei ausschließlich kritische Sicherheitslücken geschlossen. Neue Funktionen, Designoptimierungen oder technischer Support sind in diesem Service nicht enthalten.

Die Preisgestaltung fällt je nach Produkt unterschiedlich aus:

  • Windows 10 Enterprise 2016 LTSB: Ab dem zweiten Quartal 2026 für ca. 61 US-Dollar jährlich und pro Gerät. Wer Intune oder Autopatch einsetzt, erhält einen Rabatt (ca. 45 US-Dollar).
  • Windows Server 2016: Die Preisfindung seitens Microsoft ist noch nicht komplett abgeschlossen.
  • Windows 10 IoT Enterprise 2016 LTSB: Lizenzen ausschließlich über Gerätehersteller (OEMs).

Wichtig: Die Kosten für ESU steigen jährlich an – je später eine Lizenz bezogen wird, desto höher die Gesamtkosten. Daher empfiehlt es sich, eine zeitige Entscheidung zu treffen.


Empfohlene Maßnahmen für Unternehmen und Organisationen

Migrationsoptionen: Auf aktuelle Windows-Versionen umstellen

Microsoft empfiehlt einen zügigen Umstieg auf moderne und weiterhin unterstützte Betriebssysteme. Besonders empfohlen werden folgende Versionen:

  • Windows Server 2025
  • Windows 11 Enterprise LTSC 2024
  • Windows 11 IoT Enterprise LTSC 2024

Diese Systeme bieten neben regelmäßigen Sicherheitsupdates auch technischen Support und sorgen für Stabilität sowie Innovationsmöglichkeiten in der IT-Infrastruktur.

Für viele IT-Abteilungen bedeutet das Support-Ende einen Kraftakt: Die Migration will gut geplant sein, um Ausfallzeiten zu vermeiden und Systemsicherheit zu gewährleisten. Dabei gilt es, bestehende Anwendungen und Prozesse rechtzeitig auf Kompatibilität zu überprüfen.

Risiken beim Verbleib auf nicht mehr unterstützten Systemen

Wer nach dem offiziellen Support-Ende weiterhin auf die betroffenen Windows-Versionen setzt, begibt sich in eine kritische Sicherheitslage. Ungepatchte Schwachstellen bieten Cyberkriminellen Angriffsflächen, und es besteht die Gefahr von Datenverlust oder Systemkompromittierungen. Auch Compliance-Vorgaben können verletzt werden – dies betrifft insbesondere sensible Branchen mit hohen Datenschutzanforderungen.

Mit jeder verstrichenen Woche ohne aktuelle Sicherheitsupdates erhöht sich das Risiko gravierender Zwischenfälle. Eine Übergangslösung mittels ESU ist daher lediglich ein befristeter Notnagel und keinesfalls eine dauerhafte Strategie.


Jetzt handeln: So gelingt eine sichere und zukunftsfähige IT-Umgebung

Strategische Planung der Migration

Die Umstellung auf eine neue Windows-Version ist eine Gelegenheit, Prozesse zu optimieren und in die Sicherheit sowie Leistungsfähigkeit der IT-Landschaft zu investieren. Ein strukturierter Plan sollte folgende Schritte umfassen:

  1. Bestandsaufnahme: Welche Geräte arbeiten aktuell mit den betroffenen Windows-Systemen?
  2. Kompatibilitätsprüfung: Funktionieren alle geschäftskritischen Anwendungen unter den neuen Versionen?
  3. Ressourcenplanung: Sind die notwendigen Lizenzen und hardwareseitigen Voraussetzungen vorhanden?
  4. Schulungen & Kommunikation: Ist das IT-Team auf neue Prozesse und Oberflächen vorbereitet?
  5. Testphase: Eine Pilotmigration minimiert das Risiko von Ausfallzeiten.
  6. Rollout: Planmäßige Einführung der neuen Systeme an allen Standorten.

Gerade bei größeren Umgebungen ist es ratsam, erfahrene IT-Partner oder Dienstleister hinzuzuziehen, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.


Fazit: Handlungsbedarf besteht jetzt!

Das nahende Support-Ende für Microsoft Windows-Versionen aus 2016 ist ein klarer Weckruf für alle, die auf diese Systeme angewiesen sind. Es gilt, rechtzeitig zu handeln und die IT-Infrastruktur zukunftssicher aufzustellen. Wer die Herausforderung annimmt, profitiert von mehr Sicherheit, besserer Performance und einer robusten Grundlage für kommende Geschäftsjahre. Nutzen Sie die verbleibende Zeit, um eine maßgeschneiderte und nachhaltige Migrationsstrategie zu entwickeln.

Benötigen Sie Unterstützung beim Wechsel oder bei der Planung Ihrer Migration? Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung und erfahren Sie, wie Sie Ihre Systeme sicher und effizient in die nächste Generation führen!

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