Kritische RDP-Probleme nach September 2026 Windows Server Updates
Wie der Technikblog BornCity berichtet sorgt das September 2026 Patchday-Update von Microsoft derzeit für erhebliche Probleme bei Windows Server-Administratoren. Zahlreiche Berichte dokumentieren, dass RDP-Nutzer (Remote Desktop Protocol) nach der Installation der Sicherheitsupdates aus ihren Sessions geworfen werden und sich anschließend nicht mehr anmelden können. In einigen Fällen reagieren die betroffenen Server überhaupt nicht mehr.
Betroffene Windows Server-Versionen
Microsoft hat am 8. September 2026 Sicherheitsupdates für folgende noch unterstützte Windows Server-Versionen veröffentlicht:
- Windows Server 2016
- Windows Server 2019
- Windows Server 2022
- Windows Server 2025
Laut offiziellen Release-Notes sollten die Updates die Remote Desktop Audio-Umleitung verbessern und dafür sorgen, dass Audio aus Remote-Sitzungen korrekt auf dem lokalen Gerät wiedergegeben wird. In der Praxis zeigt sich jedoch ein gegenteiliges Bild.
Gemeldete Probleme im Detail
Performance-Einbrüche und Systemausfälle
Administratoren berichten von schwerwiegenden Performance-Problemen, die mehrere Stunden nach der Installation der September-Updates auftreten. In Terminalserver-Umgebungen kam es zu folgenden Symptomen:
- RDP-Verbindungen zum Terminalserver schlagen fehl
- Bestehende Benutzer-Sessions werden plötzlich beendet
- Erneute Anmeldungsversuche scheitern komplett
- Task-Manager lässt sich selbst mit Administrator-Rechten nicht mehr starten
- Konsolen-Anmeldung am Server funktioniert nicht mehr
- Server reagiert nicht mehr auf Eingaben
Bestätigte Fallbeispiele
Ein Administrator berichtete von Problemen auf einem Windows Server 2019 mit der Software-Erweiterung TSPlus 19.40.9.8. Allerdings wurden identische Probleme auch auf Systemen ohne diese Erweiterung beobachtet, was einen Software-Konflikt als alleinige Ursache ausschließt.
Besonders betroffen sind RDS-Server (Remote Desktop Services): Bei mehreren Kunden traten die Probleme sowohl auf Windows Server 2022 als auch auf der neuesten Version Windows Server 2025 auf.
Workaround und Lösungsansätze
Sofortmaßnahme: Update deinstallieren
Die aktuell wirksamste Lösung ist die Deinstallation des problematischen September 2026-Updates. Administratoren konnten damit die normale Funktionalität ihrer Terminalserver wiederherstellen.
Für Windows Server 2025: Deinstallation von KB5122871
Nach der Deinstallation wird empfohlen, das Windows Update von KB5122871 zu pausieren, bis Microsoft einen Fix bereitstellt.
Weitere Troubleshooting-Schritte
Microsoft-Experten haben einen ausführlichen Troubleshooting-Artikel veröffentlicht: „Troubleshooting RDS Session Host Freezes and RDP Connection Hangs After September 2026 Cumulative Updates“. Dieser enthält:
- Analyse relevanter Event-Log-Einträge
- Schritt-für-Schritt Remediation-Prozeduren
- Diagnostische Befehle zur Problemidentifikation
Nicht alle Systeme sind betroffen
Interessanterweise scheinen nicht alle Windows Server-Installationen von dem Problem betroffen zu sein. Während einige Administratoren massive Ausfälle bei Windows Server 2016, 2019, 2022 und 2025 melden, berichten andere von problemlosem Betrieb nach dem Update.
Dies deutet auf spezifische Konfigurationen oder Kombinationen mit bestimmter Drittanbieter-Software hin, die das Problem triggern. Eine eindeutige Ursache konnte bisher nicht identifiziert werden.
Empfehlungen für IT-Administratoren
Vor der Installation
Wenn Sie die September 2026-Updates noch nicht installiert haben:
- ⚠️ Pausieren Sie die Installation zunächst
- Warten Sie auf weitere Informationen von Microsoft
- Beobachten Sie die Community-Berichte
- Erstellen Sie vollständige Backups Ihrer Serversysteme
- Planen Sie ein Wartungsfenster für Tests in einer isolierten Umgebung
Nach der Installation
Falls Sie die Updates bereits installiert haben:
- Überwachen Sie Ihre RDP/RDS-Server besonders aufmerksam
- Dokumentieren Sie auftretende Probleme mit Screenshots und Event-Logs
- Halten Sie die Deinstallations-Prozedur bereit
- Informieren Sie Ihre Benutzer über mögliche Verbindungsprobleme
- Planen Sie bei Problemen ein Rollback-Zeitfenster ein
Bei aktiven Problemen
Wenn Ihre Server bereits betroffen sind:
- Deinstallieren Sie das September 2026-Update umgehend
- Starten Sie den Server neu
- Überprüfen Sie die RDP-Funktionalität
- Pausieren Sie Windows Updates für 3 Wochen
- Dokumentieren Sie den Vorfall für Microsoft
Warum professionelle IT-Betreuung entscheidend ist
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie kritisch eine professionelle IT-Infrastruktur-Betreuung ist. Gerade bei geschäftskritischen Systemen wie Terminalservern können ungeplante Ausfälle erhebliche wirtschaftliche Folgen haben.
Ein professioneller IT-Partner unterstützt Sie durch:
- Proaktives Monitoring Ihrer Server-Infrastruktur
- Testumgebungen für kritische Updates
- Schnelle Reaktion bei auftretenden Problemen
- Erfahrung im Umgang mit Microsoft-Updates und bekannten Problemen
- Backup- und Recovery-Strategien für Notfälle
- Professionelles Patch-Management mit gestaffelten Rollouts
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- 🔧 Remote-Support für schnelle Problemlösung
Fazit: Vorsicht bei September 2026 Updates
Die aktuellen Probleme mit den Windows Server September 2026-Updates zeigen, dass selbst offizielle Microsoft-Patches erhebliche Probleme verursachen können. Für geschäftskritische Terminalserver-Umgebungen ist daher höchste Vorsicht geboten.
Unsere klare Empfehlung: Installieren Sie die September 2026-Updates vorerst nicht auf produktiven RDP/RDS-Servern. Warten Sie auf weitere Informationen von Microsoft oder auf einen offiziellen Fix.
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Quelle: https://borncity.com/blog/2026/09/10/windows-server-rdp-nutzer-fliegen-nach-sept-2026-updat-aus-session und erste Kunden Rückmeldungen / Supportfälle
Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt.